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Delegation der Föderation Suryoye Deutschland besucht Erzbischof in Warburg

Angesichts der Grausamkeiten in Mesopotamien gegen die Suryoye (Aramäer/Assyrer/Chaldäer) besteht die Notwendigkeit endlich "gemeinsam" aktiv zu werden!

Der Vorsitzende der Föderation Suryoye Deutschland, Serkis Aras, hat wegen der tragischen Ereignisse in der Provinz Nineveh, zusammen mit dem Vorsitzenden des HSA-Mitgliedsvereins "Turabdin Gütersloh" und der HSA-Schatzmeisterin am 8.August 2014 das Kloster Mor Jakob in Warburg besucht. Zentrales Thema des Treffens war die prekäre Lage der Christen im Nahen Osten.

Erzbischof Mor Philoxenus Mattias Nayis klagte in dem mehrstündigen Gespräch über die Tatenlosigkeit und Heuchelei Europas und der USA. Er bemängelte vor allem die Haltung der Amerikaner, die jetzt nur eingegriffen hätten, weil "amerikanische Interessen in Erbil und Bagdad wieder in Gefahr" wären. Dass den Christen ein Genozid drohe, hätte in deren Überlegungen, dem Islamischen Staat durch Luftschläge, Einhalt zu gebieten, kaum eine Rolle gespielt - "sonst hätten sie vorher eingegriffen", bemerkte er.

Der Vorsitzende der Föderation wies darauf hin, dass "den christlichen Flüchtlingen in Syrien, in Jordanien, im Libanon oder im Irak - egal wo sie sich gerade befinden - schnellstens humanitär geholfen werden müsse". Wichtig sei, "dass sie in der Heimat blieben, sonst hätten die faschistischen Islamisten nämlich ihr Ziel erreicht: ein christenfreies Mesopotamien".

Damit das nicht passiert fordert die Föderation Suryoye Deutschland jetzt umso mehr die UNO auf, die Errichtung einer Schutzzone für Suryoye in Nordsyrien (Gozarto) und eine Autonome Zone in der Nineveh-Ebene im Nordirak in Angriff zu nehmen, damit die Existenz aller Christen im Nahen Osten gesichert werden könne.
Die Föderation Suryoye Deutschland begrüßt die unerbittliche Anstrengung des Patriarchen, Moran Mor Ignatius Aphrem II. Karim, der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien für sein Volk in dieser schweren Zeit. Dass die Patriarchen der Ostkirche eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht haben, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Bild: v.l.n.r: Serkis Aras (HSA),Seine Eminenz M.P.M.Nayis, Roze Özmen (HSA),Yilmaz Gün (Tur Abdin GT)

Erzbischof Nayis begrüßt die Idee der HSA demnächst alle politischen Organisationen und Dachverbände der Suryoye/Aramäer/Assyrer/Chaldäer zu einem "Runden Tisch" ins Kloster St. Jakob einzuladen.
Der Vorsitzende der HSA ist der Meinung, dass "die Suryoye (Aramäer/Assyrer/Chaldäer) in der Diaspora jetzt, da ihnen ein weiterer Genozid droht, gemeinsam handeln, ihre Reihen schließen und mit einer Stimme sprechen müssen".

Die Föderation Suryoye Deutschland bedankt sich herzlich bei Seiner Eminenz für den freundlichen Empfang.

Föderation Suryoye Deutschland /
HSA- Huyodo Suryoyo Almanya

 

 

Geschrieben von: HSA am 06.10.2014





  

 

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